Zielstrebig, fleissig, ehrlich und angesehen. So lernen wir David und Rudolf Sprüngli und ihre Familie im ersten Teil der Saga kennen. Wirklich fesselnd geschrieben, historisch interessant und vor allem belegt, kein Roman zum Einfach-Drüberlesen. Wir begleiten die Sprünglis von 1826 bis in die 1860er Jahre, nehmen Anteil am Schicksal von insgesamt drei Generationen der erfolgreichen Familie. Die Entwicklung von der kleinen Zuckerbäckerei in der Marktgasse, die der Vater zunächst als Geselle, später dann als Eigentümer betreibt. Rudolfs Entwicklung vom kleinen Jungen zum erfolgreichen Confiseur, Chocolatier und Unternehmer, der in Horgen eine Schokoladenfabrik aufbaut und dem es gelingt, am späteren Paradeplatz, das heute noch bestehende (Luxus-)Café einzurichten. Man nimmt Anteil an Erfolgen und Rückschlägen, an Problemen, die immer wieder Träume vielleicht platzen lassen. Spannend und emotional.