Wenn das selbst eingerichtete Bullerbü zerbricht: In »Der Honigmann« beschreibt Autor Peter Huth, wie eine Wohlfühl-Vorstadtsiedlung von einem bösen Gerücht infiziert wird. Es fliesst das Gift des Misstrauens in die Idylle. «Der Honigmann», der dem neuen Roman von Peter Huth seinen Titel gibt, eröffnet ein Geschäft für Honig und Nippes für gehobene Ansprüche in der Dorfmitte. Zur Schule sind es nur ein paar hundert Meter. Bald schon sind viele Schülerinnen und vor allem Schüler genauso Stammgäste des Geschäfts wie ihre Mütter, wenn sie mit den Elterntaxis zum Abholen des Nachwuchses anrollen. «Der Honigmann» hat immer ein gutes Wort und ein offenes Ohr, eine Leckerei. Doch was passiert im Hinterzimmer des Geschäfts?