Emma will nicht mehr zusehen, dass die Politik und die Konzerne weiterhin viel zu wenig für Umwelt- und Klimaschutz tun; es werden viele Versprechungen gemacht, aber in der Realität tut sich fast gar nichts. Zur radikalen Bewegung No Alternative, die in kleinen unabhängigen Gruppen organisiert ist, kommt sie auf Umwegen. Ihr Entschluss ist vor allem eine Folge davon, dass ihr Freund Patrick, mit dem sie sich als Praktikantin bei einem Unternehmen, das Tierversuche durchführt, eingeschleust hat, ums Leben gekommen ist. Beide wollten das Unternehmen illegaler Tierversuche überführen, doch weil etwas schief gelaufen ist, mussten sie fliehen; und Patrick starb dabei.
«No Alternative» ist ein Buch, das unsere planeten- und umweltfeindliche Lebensweise nicht unbedingt verändern wird, aber das einem manches (noch mal) bewusst machen kann. Wir stehen an einem Scheideweg, wie es unserem Planeten und damit uns und allen anderen Lebewesen gehen wird. Es bleibt zu hoffen, dass Dirk Reinhardts neuer Jugendroman bei manchem Jugendlichen das Bewusstsein dafür schärft, das es so nicht weitergehen darf.
No Alternative ist ein Bookstar-Buch – aber auch für Erwachsene eine empfehlenswerte Lektüre.