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Blut von Irsa Sigurdartottir

Yrsa Sigurdardottir, Blut

1. Gunndís springt an Bord eines Fisch-Trawlers als Köchin ein, obwohl sie auf See Panikattacken bekommt. 2. In einer Müll-Sortierungsanlage machen die Mitarbeiter eine grausige Entdeckung. 3. Und die Polizisten Karó und Týr werden zu einem eskalierenden Nachbarschaftsstreit gerufen. Das ist die Ausgangslage, und die einzelnen Ereignisse scheinen zwar nichts miteinander zu tun zu haben.

Während die ersten beiden Bände der Reihe von Anfang an eine Thriller Atmosphäre versprühen, wirkt es hier eher wie ein Roman, in den sich nur langsam die Spannung einschleicht. Da man erstmal keine Verbindungen sieht, kann man nicht so recht einordnen, wo das ganze hinführen soll. Gunndís Vater ist auf See verstorben, als sie zehn Jahre alt war. Das ist der Grund, weshalb sie trotz Seekrankheit und wiederkehrenden Ängsten immer wieder auf Schiffen anheuert, um irgendwann eine Festanstellung zu bekommen.

«Blut» ist das dritte Buch um die isländischen Ermittler Tyr und Karolina und die Rechtsmedizinerin Iðunn. Diese Reihe steigert sich von Buch zu Buch.