Auch wenn der Klappentext einen klassischen Krimi vermuten lässt, ist der «Der Gott des Waldes» doch so viel mehr. Die Autorin Liz Moore legt mit ihrem neuen Buch einen gross und episch angelegten Roman vor, der viele Genres auf tadelose Weise miteinander kombiniert.
Mit fast 600 Seiten ist das Buch ein ganz schöner Schinken, der einem beim Lesen aber gar nicht so lang vorkommt. Dies liegt unter anderem daran, dass die Autorin wirklich gut schreibt. Sie wechselt gekonnt die Perspektiven, erzählt auf mehreren Zeitebenen und lässt so nie Langeweile aufkommen.
Liz Moore schrieb ein gesellschaftkritisches Buch, das auf so vielen Ebenen überzeugt und damit zu den spannendsten Neuerscheinungen des Jahres gehört.