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Frankie von Zoran Drvenkar

Zoran Drvenkar, Frankie

«Wenn nichts geschiit, muss man was geschehen lassen, sonst geschiit nichts!» Die Aussage unter Punkt 33 in Frankies Notizbuch könnte schlichter und wahrer nicht sein. Zum Glück ist der zehnjährige Frankie einer, der Dinge passieren lässt, statt dass sie ihm passieren. Und jetzt ist es eben an der Zeit dafür, auch wenn Frankies grosse Schwester Delia meint, dass man an der Trennung der Eltern nicht wirklich etwas ändern könne. Frankie hat viele Talente, sei es, sich unsichtbar zu machen, den Hamster Pedro Sanchez aus einer misslichen Lage zu befreien oder mit seinem besten Freund Lars die Arktis zu retten. Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage!

Was für ein warmherziges und wunderbar (wahn)witziges Abenteuer! Bei Frankie und seiner sehr besonderen Mission lugt deutlich Erich Kästner um die Ecke. Denn auch hier steht ein Kind im Vordergrund, das noch unerschütterlich daran glaubt, Dinge in Ordnung oder auf jeden Fall in Bewegung bringen zu können: Mit Unerschrockenheit, der Höchstdosis Fantasie und der erstaunlichen Erkenntnis, dass Scherben zwar kein Glück bringen, aber man immer etwas Neues daraus machen kann! Zumindest, wenn man die Welt so sehen kann wie Frankie…
(Empfohlen von Stiftung Lesen)