Nun widmet er sich wieder einem historischen Thema: dem Aufstieg des Faschismus und der Nazi-Diktatur in Italien. Mit «Bambino» ist Mattia Gregori gemeint, der mit 18 Jahren erfährt, dass seine Mutter nicht seine leibliche ist. Auf der Suche nach ihr gerät er an die faschistischen Schwarzhemden, die ihn aufgrund seines fehlenden Bartwuchses auch Bambino nennen, also Kind.
Bald wird er zum brutalen Schläger und verwickelt sich in eine Spirale des Bösen. Vor dem Hintergrund des Rechtsrucks in Europa und der Verführbarkeit der Wähler in unsicheren Zeiten wirkt der Roman überraschend aktuell.