Nach aussen wirkt Erikos Leben makellos, allein schon wegen ihres prestigeträchtigen Jobs in einer Handelsfirma. Doch unter der perfekten Fassade lauert die Einsamkeit und die Sehnsucht nach Nähe und einem anderen Leben –vielleicht dem von Shoko? Shoko ist Hausfrau und lebt wie eine Katze in den Tag hinein. Eriko verfolgt ihren Lifestyle-Blog «Tagebuch einer nutzlosen Ehefrau» und ist fasziniert von ihrem Alltag, der so völlig untypisch für eine Hausfrau ist. Als die beiden sich zufällig kennenlernen, entsteht direkt eine besondere Verbindung zwischen ihnen. Doch als Shoko plötzlich aufhört zu bloggen und verschwindet, wird diese Verbindung zunehmend toxisch.
Asako Yuzuki schreibt sehr glaubhaft über die Erwartungen, die an Frauen in Japan gestellt werden: Sie sollen schön sein, eine gute Hausfrau und zugleich auch noch Karriere machen. Sie erzählt von einem enormen Druck auf die Frauen und holt damit wahrscheinlich auch viele deutsche Leserinnen ab.