Aus finanzieller Not heraus Detektiv spielen, auch eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen. Hier stehen zwei ältere Herrschaften vor dem Problem, wie sie zu Geld kommen. Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die im schlossähnlichen Haus ihrer auf merkwürdige Weise verschwundenen Arbeitgeberin in Zürich wohnen, müssen dabei nicht nur ihre Geldnöte bekämpfen, sondern auch verhindern, dass jemand nach eben dieser Arbeitgeberin sucht.
Die Bühne ist also bereitet, als Alois, seines Zeichens nicht nur gescheiterter Pianist und Gesellschafter der abwesenden Hausherrin, sondern auch Gelegenheitsdieb, an das falsche Opfer gerät. Die Dame, die er zusammen mit Berta bestehlen wollte, Geneviève Grandson, sieht davon ab, ihn an die Polizei zu übergeben. Stattdessen verlangt sie von ihm, ihre verschwundene Freundin zu suchen.
Die ganze Geschichte ist sattsam spannend, voller interessanter Wendungen und mit viel Humor und Witz geschrieben. Insbesondere das eher nicht auf gegenseitiger Zuneigung beruhende Verhältnis zwischen Alois und Berta sorgt immer wieder für Pointen, für heftige und sehr lustige Dialoge.