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Pearly Everlasting, von Tammy Armstrong

Tammy Armstrong, Pearly EverlastingRau und wüst geht es zu in Kanadas Wäldern in den 1930er Jahren. Tammy Armstrongs neuer Roman «Pearly Everlasting», der jetzt auch auf Deutsch erschienen ist, entführt die Leser in das Jahr 1934, in ein abgelegenes Holzfällercamp in den Wäldern von New Brunswick in Neu-Schottland. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die fünfzehnjährige Pearly Everlasting, die gemeinsam mit dem von ihrem Vater geretteten Bären Bruno aufwächst. Die enge Bindung zwischen Mensch und Tier bildet das emotionale Zentrum des Romans – den Rahmen das Leben der kanadischen Holzfäller in der Zeit der Weltwirtschaftkrise.

Die Autorin verwebt in «Pearly Everlasting» Elemente ihrer eigenen Familiengeschichte, wie sie im Nachwort schreibt. Ein altes Foto aus dem Jahr 1903, das eine Frau zeigt, die ein Bärenjunges stillt, diente ihr als Inspiration für die Geschichte. In ihren Arbeiten beschäftigt sich Armstrong häufig mit Themen wie Natur, Tier-Mensch-Beziehungen und dem Leben in abgelegenen Regionen Kanadas. Ihre poetische Sprache und die Fähigkeit, komplexe Emotionen einzufangen, kommen auch in ihrem jüngsten Roman heraus.