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Nächte im Tunnel von Anna Woltz

Anna Woltz, Nächte im TunnelIn ihrem neuen Roman erzählt Anna Woltz von britischen Kindern im Zweiten Weltkrieg. Ihr Wille verändert in «Nächte im Tunnel» die Wahrnehmung und mit ihr die Welt.

Tief unter der Erde von London geht das Leben weiter. Schachklubs, Strickklubs und Leseklubs werden gegründet, und einige Menschen tun sich zu einem Chor zusammen, der bald mit den Proben der Weihnachtslieder beginnt. Es ist der Herbst des Jahres 1941. Jeden Abend strömen die Menschen in den Untergrund, breiten ihre Habseligkeiten auf den Bahnsteigen des U-Bahn-Netzes aus und hoffen, dass die Bomben, die aus den deutschen Flugzeugen fallen, nicht aus­gerechnet auf ihrem Bahnhof landen. «Es ist gleichzeitig wundervoll und beängstigend zu sehen, wie schnell sich Menschen anpassen können», bemerkt an er an einer Stelle der Ich-Erzählerin im neuen Jugendroman von Anna Waltz. Anpassen, um zu überleben. Aber was ist,, wenn einigen das Überleben nicht reicht.