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Der Gesang der Flusskrebse – Film

Der Gesang der Flusskrebse, FilmMarsch ist nicht Sumpf, erfahren wir zu Beginn des Films, die Marsch sei ein Ort des Lichts. Die Kamera gleitet über glitzerndes Wasser, streift an Sandbänken und Schilf vorbei, die Bilder sind wunderschön, wie aus einer BBC-Naturdokumentation. Doch auch in der Marsch, hören wir, gebe es hier und da echten Sumpf. Die Natur hat ihre dunklen Seiten, flüstert uns dieses Intro zu, und dass diese Seiten irgendwie dazugehören. Wer «Den Gesang der Flusskrebse» kennt, die Buchvorlage des Films, weiss, dass darin Mord eine wichtige Rolle spielt.

Das moderne Märchen der amerikanischen Autorin und Zoologin Delia Owens stand 2019 wochenlang auf der Bestsellerliste der New York Times und wurde in den Lockdown-Jahren endgültig zum Millionenseller, seine Verfilmung war nur eine Frage der Zeit. Die Produktion hat Reese Witherspoon übernommen, die das Buch liebt, wie sie sagt. Taylor Swift steuerte den Titelsong bei.

Kya verliert als Sechsjährige ihre Familie und schlägt sich allein in den Sumpfgebieten von North Carolina durch. «Marschmädchen» nennen die Bewohner des nahe gelegenen Küstenstädtchens sie abfällig. Kya gilt als unzivilisiert und ungebildet. Als das Kind einmal zur Schule geht, wird es so fies gemobbt, dass es wegläuft und nicht wiederkommt.

Das Buch – und auch der Film – fesseln und lassen einem oft ratlos zurück.