Nachtmarsch
Herr Zahner erzählte uns, dass die Schulreise über Nacht ist, jedoch nicht was wir machen. Jeder hatte eine andere Idee was wir machen: Ich hörte Nachtsafari, Geländeübung, Nightwalk und Campieren. Als wir endlich wussten, was wir machen, war die Reaktion eher mau - keiner hatte wirklich Lust auf einen Nachtmarsch. Drei Tage später war es dann auch schon soweit. Ich sass im Car mit einem Rucksack voller energiereicher Snacks um den Marsch so gut es geht zu bestehen. Ich muss ehrlich sein, als ich im Car sass freute ich mich auf den Marsch. Die ersten paar Kilometer waren wirklich schön wie ein Spaziergang mit meinen Kollegen. Ruck zuck gab es dann auch schon Nachtessen. Das Essen war wirklich schmackhaft. Doch nach dem Essen weiterzugehen, war ein Krampf. Ich war müde und meine Füsse schmerzten langsam durch das Laufen. Die Kilometer die noch vor uns lagen, werden sich als sehr anstrengend herausstellen. Als wir dann endlich die Sproochbrugg sahen, war ich erleichtert. Ich ass schnell das Frühstück auf damit ich bald zuhause in meinem warmen und kuschligen Bett liegen würde.
Florin Beyeler, S2c
Schulreise (Nachtwanderung)
Wir gehen auf die Schulreise, das heisst erstmal im Coop sich vorbereiten. Wir gingen über die Nacht wandern, das heisst ich brauche Energies. Ausserdem brauchte ich auch eine Coladose und noch 2 Caffees. Und Farmers brauchte ich auch. Als ich alles hatte, ging ich nach Hause und packte meinen Rucksack. Ich brauchte noch eine Taschenlampe und musste meine Wanderschuhe seit 10 Jahren wieder mal benutzen. Ich war, wie immer, wieder knapp dran, aber pünktlich. Schnell ging ich in die Garage und setzte mich auf das Mofa. Ich musste noch kurz zur Tankstelle und dort sah ich Karlo und Fabio. Karlo hat mir erzählt, er hätte eine Verletzung an seinem Bein, aber ich glaube er wollte nur dass ich ihn mit meinem Mofa zog. In der Sproochbrugg angekommen, musste ich mich beim Chef melden und ein Bändchen holen gehen. Wir warteten noch ein wenig und liefen dann zu den Cars. Es waren zwei Stück, einen für die Klassen a und b und den anderen für uns und die Real. Ich setzte mich neben Gian Mika und wir fuhren los. Auf der Fahrt hauten wir uns gegenseitig mit den Leuchtbändchen und hatten mega viel Spass - es war einfach zu wild. Wir fuhren Richtung St. Gallen. Auf der Fahrt wurde mir heiss und ich zog meinen Pullover aus. Es war eine sehr angenehme Fahrt und wir kammen in keinen Stau und kamen auch nicht von der Fahrbahn ab. Wir wurden auch nicht entführt und hatten auch keine Bombe an Board. Auf jeden Fall als wir da waren, mussten wir in Gruppen stehen, klassenweise. Kurze Zeit später liefen wir los. Auf dem Weg erzählten wir uns Witze, lachten, redeten, schreiten, flüsterten und wir hatten eines ganz besonders: Spass. Ich trank auf dem Weg meinem leckeren Caffee und ass meine Farmers. Ich redete ausnahmsweise mit Frau Burger mal nicht über die Schule. Einige Zeit später machten wir eine Pause, dort konnten wir etwas trinken, obwohl ich das schon die ganze Zeit tat und reden, was ich ebenfalls die ganze Zeit tat. Danach liefen wir weiter und ich redete mal mit Noa, mal mit anderen. Es wurde immer später und später. Langsam merkte ich, dass ich nicht mehr so Lust hatte am Laufen aber ich hatte dafür Spass am reden und darum interessierte mich nicht was meine Füsse sagten. Wir liefen und liefen und redeten. Ich bin ehrlich, ich war doch schon etwas froh, dass Herr Züger uns in der Nacht noch etwas zu Essen machte. Es schmeckte vorzüglich. Nach dem Essen legte ich mich hin und Dennis auf meinen Bauch. Ich konnte zwar nicht schlafen, aber mich erholen konnte ich. Nach der langen Pause ging es weiter. Von dort an war es aber auch schon nicht mehr ganz so entspannt. Mir wurde es zwischenzeitlich richtig schlecht, das lag glaube ich an den vielen Energies. Aber nach einer Weile ging es wieder. Wir hatten uns auch noch einmal verlaufen, wessen Schuld das war, weiss ich nicht, aber es kam bei mir und den anderen nicht sehr gut an. Danach war alles irgendwie Scheisse: Meine Füsse taten weh und ich war mega müde. Wir machten nochmal eine Pause, dort schlief ich aber. Der letzte Abschnitt war nur noch eine Qual. Als wir den steilen Berg hinaufliefen, kam ich kurz an meine Grenzen, aber wir machten zum Glück eine Pause. Dann hiess es nur noch Endspurt bis in die Schule. Dort angekommen bekamen wir noch ein Brötchen und eine Milch. Wir gingen noch kurz in unser Schulzimmer und Herr Zahner war stolz, und ich war einfach nur fix und fertig. Das Schönste an der Sache war dann Duschen und ins Bett. Ich fand die Schulreise eigentlich ganz ok, aber ich müsste es nicht nochmal machen.
Luis Germann, S2c