Am Dienstag, 30. März 2021 durften wir die Firma Junod Wärme und Wasser AG in Rossrüti mit der Klasse besuchen. Ich war sehr gespannt, was uns da erwarten würde. Wir wurden sehr herzlich empfangen und es wurde uns so einiges über den Betrieb erzählt. Die Firma Junod ist ein Familienunternehmen. In diesem Betrieb kann man eine Lehre als Sanitärinstallateur absolvieren, die vier Jahre lang dauert.
Unsere Klasse wurde dann in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Hälfte durfte mit Frau Junod mit und bekam zuerst einen Einblick in die Planung und die zweite Gruppe durfte mit Herrn Helg in die Werkstatt. Frau Junod erklärte uns, wie Pläne entstehen und aufgebaut sind und ich war beeindruckt, dass man einen solch komplizierten Plan in nur einer Woche oder sogar in noch kürzerer Zeit herstellen kann. In einem nahegelegenen Haus hatten wir dann die Gelegenheit verschiedene Gerätschaften anhand von Bildern zu suchen und sie erklärte uns ebenfalls die Geräte, wie z.B. den Boiler.
Am besten an der Betriebsführung gefiel mir jedoch die Werkstatt mit den diversen Maschinen. Es gab dort viele neue Werkzeuge, die ich bisher nicht kannte. Schön fand ich, dass wir die Werkzeuge auch anschauen und anfassen konnten. Das war sehr interessant. Es gab drei verschiedene Posten: Bei Herrn Helg durften wir Rohrenden miteinander verbinden, was mit einer Art Zange geschieht, welche 15 Tonnen Druck aufbauen kann. Die beiden Lehrlinge zeigten uns an zwei anderen Posten, wie man Rohre verschweisst, einmal von Hand und einmal mit der Maschine.
Am meisten beeindruckte mich, wie gut die Lehrlinge Bescheid über alles wissen. Sie konnten zu allen Fragen Antworten geben und erklärten uns auch sonst alles gut. Es war toll ihnen Fragen stellen zu können. Dass sie bereits schon so selbständig arbeiten und auch schon so Vieles alleine machen dürfen, hat mich überrascht.
Der Vormittag gefiel mir sehr gut, so lernt man verschiedene Berufe kennen. Sanitärinstallateur ist ein interessanter Beruf, aber für mich nicht der Traumberuf, da ich lieber mit grösseren Maschinen arbeiten möchte. Ich freue mich aber schon auf die nächste Betriebsbesichtigung, um noch weitere neue Berufe kennenzulernen.
Bericht von zwei Schülern der r20A
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Am Dienstag, 30. März 2021 besuchte unsere Klasse R20b die Firma Rutishauser AG in Züberwangen. Gemeinsam mit Frau Osterwalder und Herr Schnell fuhren wir bei sonnigem Wetter mit dem Velo nach Züberwangen. Dort begrüssten uns Herr Tuchschmied und Frau Stricker.
Der Hauptteil der Besichtigung war der Rundgang durch das riesige Gebäude der Rutishauser AG. Zuerst erfuhren wir etwas über die Geschichte der Rutishauser AG und dass dieser Familienbetrieb im Jahre 1912 gegründet wurde. Erstaunlich war die Information, dass der Urgrossvater Rutishauser die gewachsenen Pflanzen mit dem Velo in der Umgebung verkaufte. Heutzutage werden die Pflanzen an Grossverteiler oder in den Verkaufsläden an Kunden verkauft. Herr Tuchschmied beschrieb die einzelnen Berufe, welche man bei ihnen erlernen kann: Zierpflanzengärtner/-in, Landschaftsgärtner/-in und Florist/-in.
Sehr eindrucksvoll war der riesige Bereich der Tulpen, der während unserer Besichtigung auf Hochtouren lief. Auf einer Etage waren ungefähr 160'000 Tulpen, wobei wir beim Schätzen eine viel kleinere Zahl vermuteten. Insgesamt verkauft die Firma pro Saison 4 Millionen Tulpen. Mich hat am meisten beeindruckt, dass das Ganze so technisch aufgebaut ist und vieles automatisch abläuft, so z.B. die Bewässerung, Stärkung mit Nützlingen oder die Waschmaschine der einzelnen Tische.
Zum Schluss konnten wir auch Herr Rutishauser persönlich unsere Fragen stellen. Herr Rutishauser gab uns einige wertvolle Tipps für die Berufswahl mit. Als Überraschung erhielten wir neben dem Znüni auch noch einen Pflanzentopf mit Margeriten, welche sie uns sogar zur Schule lieferten.
Im Grossen und Ganzen war es ein spannendes Erlebnis und ich merkte, dass wir uns durch die vielen Pflanzen viel entspannter fühlten.
Bericht von drei Schülerinnen und Schüler der r20B

Donnerstagmorgen, den 8. April 2021 um 07:25 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Gossau. Dort wurden wir von Herrn Aepli und Herrn Egger freundlich empfangen. Sie hielten uns zu Beginn einen Vortrag über die Firma. Wir erfuhren, dass die Aepli AG im Jahre 1913 von Victor Aepli gegründet wurde, und dass es zwei Abteilungen gibt. Für den Stahlbau mit seinen 50 Beschäftigten ist Herr Ruedi Aepli zuständig. Um den Metallbau mit seinen 200 Arbeitnehmern kümmert sich Roman Aepli.
Es werden zwei Berufsausbildungen angeboten. Als Metallbauer/in EFZ lernt man diverse Metallbauten von Hand oder mit Computer gesteuerten Maschinen herzustellen. Man arbeitet mit verschiedenen Materialien: Stahl, Chromnickel-Stahl, Aluminium, Glas und Kunststoffe. Der Metallbau-Konstrukteur hingegen plant kleine und grosse Bauten und führt diese auch durch. Beide Berufe sind abwechslungsreich und fordern sehr viel Genauigkeit und Organisation.
Nach dem Vortrag führten uns unsere beiden „guides“, Herr Aepli und Herr Egger, in Halbklassen durch die Firma. Zuerst erklärte uns ein Metallbau-Konstrukteur-AzuBi (im 4. Lehrjahr) kompetent die verschiedenen Arbeitsschritte vom Anfang eines Projekts bis zum Ende. Später wurden wir durch die grossen Produktionshallen der Firma geführt und durften uns die verschiedenen Arbeitsabläufe aus der Nähe anschauen.
Es war ein äusserst lehrreicher Morgen mit sehr vielen interessanten Informationen. Wir können einen Besuch bei der Firma Aepli nur empfehlen.
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Wir fuhren mit dem Bus nach Zuzwil und gingen zur Gschwend Holzbau AG. Dort erfuhren wir, dass die Firma zwei Brüdern gehört. Wir machten einen Rundgang und sahen uns den grossen Betrieb mit Sägerei an. (Leandro)
Mir hat der Beruf «Zimmermann» sehr gefallen, weil man draussen, mit Holz und mit den Händen arbeiten kann. Ich fand es cool, dass wir uns auf dem Betrieb umschauen durften. (Lenny)
Besonders interessant fand ich, wie Urs Gschwend uns erzählte, wie sie das Rote Haus, das unter Heimatschutz steht, renovieren. Die Betriebsbesichtigung war für mich sehr spannend und lehrreich. (Kiara)
Man sah wie es hinter den Kulissen aussieht. Wir sahen, wie der runde Baumstamm zu Brettern verarbeitet wurde. Wir schauten uns ein paar Maschinen an und das Holzlager. Danach durften wir in 3er Gruppen mit dem Herkules, die Aussicht von oben geniessen. Dies ist ein neuer Kran, womit die Firma besser und sicherer an hohen Gebäuden arbeiten kann. (Hanna)
Die zweite Gruppe war währenddessen in einer Werkstatt, wo die Zimmerleute sehr viel Zeit verbringen. Am meisten arbeitet aber ein Zimmermann auswärts auf den Baustellen. (Raphael)
Nachher sind wir in das älteste Haus von Zuzwil, das Rote Haus. Ich fand es mega spannend wie die Häuser grüher gebaut wurden. Früher war es ein Lagerhaus. Die Gschwend Holzbau AG kaufte das Haus und renoviert es. In einem Raum standen noch Notizen von früher an der Wand, was mega spannend war. (Yanic)
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Heute Morgen fuhren wir mit dem Bus nach Wil zur LARAG. Zuerst hiess uns Herr Meier willkommen und wir setzten uns an die Tische. Er hatte eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet und präsentierte sie uns jetzt. Wir erfuhren, dass sie über 100 Lehrlinge nur schon in Will ausbilden. Ausserdem war ich erstaunt wie viele Lehrberufe sie anbieten. Nach der Präsentation führte er uns über das Gelände. Wir sahen wie ein Mann zerkratzte Felgen reparierte, wie jemand ein Fahrzeug zum Lackieren vorbereitete, besuchten die Polymechaniker und bestaunten die Kundenaufträge. Die Zeit war schnell um und wir bedankten uns bei Herr Meier für die tolle Betriebsbesichtigung. (Leonie)
Herr Meier hat uns viele Tipps geben für die Berufswelt. Er hat uns die verschiedenen Berufe der LARAG gezeigt (Automobilfachmann, Fahrzeugschlosser, Carosserielackierer, Polymechaniker, Logistiker etc. Er hat uns auch erklärt, dass bei ihnen Französisch sehr wichtig ist, da sie Firmen in der französischsprachigen Schweiz haben. (Leonel)
Am besten hat mir die Polymechaniker-Werkstatt und die Lackiererei gefallen. In dieser Werkstatt hat mein Vater mal gearbeitet und ein paar der Leute haben mich auch gekannt. In der Lackiererei wurden einmal Hürlimann Traktoren hergestellt. Mich hat beeindruckt, dass so viele Nutzfahrzeuge hergestellt und repariert werden. (Raphael)