Literatur aus 1. Hand
Am 6. Mai 2021 besuchte uns der Autor Severin Schwendener. Bücher wolle er keine vorstellen und er werde auch nicht aus seinen Büchern vorlesen, Werbung machen, das sei nicht sein Ding, meinte er, stattdessen werde er aus seinem Leben als Autor berichten, also von Erfahrungen mit Verlagshäusern, von Schreibfluss und Schreibblockaden und so weiter, erzählen.
Wie würde das bei den Schülerinnen und Schülern ankommen? Hier ein paar Feedbacks:
«Die Autorenlesung war sehr spannend, unterhaltsam und lustig. Zuerst dachte ich, dass es langweilig werden würde, aber das wurde es überhaupt nicht. Es war schön, mal von einem Profi zu hören, wie schwer es ist, ein Buch zu schreiben.»
«Er hat nicht angegeben damit, dass er Autor ist und wir nicht.»
«Wir erfuhren, dass Bücherschreiben ein Handwerk ist, das man wie jeden anderen Beruf mit hartem Training erlernen kann. Talent sei gut, aber keine Voraussetzung.»
«Als er sagte, dass nicht immer alles gleich auf Anhieb funktioniere und auch ein Profi noch Fehler, sogar Schreibfehler, machen würde, und nicht nur wir, hat mir das gefallen. »
«Sehr spannend fand ich, zu sehen, wie man anfängt ein Buch zu schreiben.»
«Als wir zusammen einen Plan zu einer Geschichte aufstellten, sahen wir, wie wichtig so ein Plan ist, denn, wenn man einfach drauflos schreibt, können Konstruktionsfehler passieren, und man muss, wenn man Pech hat, nochmals von vorne beginnen.»
«Ich habe gelernt, dass man zuerst Ideen und viele Details über die Figuren und deren Eigenschaften sammeln sollte.»
«Es war interessant zu hören, was eine Geschichte spannend macht.»
«Ich fand es schade, dass wir nicht eine ganze Geschichte schreiben konnten.»
«Ich habe es cool gefunden, weil es mal eine andere Art war, den Beruf vorzustellen. Ausserdem war es interessant zu hören, wie viel Arbeit in einem Buch steckt.»
«Die Zeit verging sehr schnell und das ist immer ein gutes Zeichen!»